Kürbissuppe gehört für mich zu den absoluten Herbstklassikern. Die türkische Variante, Kabak Çorbası, unterscheidet sich von der klassischen deutschen Kürbissuppe vor allem durch die Gewürze: Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel und Pulbiber (türkische Chiliflocken) geben ihr einen orientalischen Touch mit einer leichten Schärfe.
Für dieses Rezept verwende ich einen Hokkaidokürbis. Der hat den großen Vorteil, dass du die Schale nicht entfernen musst. Sie wird beim Kochen weich und verschwindet nach dem Pürieren komplett in der Suppe.
Was macht diese Kürbissuppe so besonders?
Der Hokkaidokürbis ist nicht nur praktisch, sondern auch richtig gesund. Er ist kalorienarm, ballaststoffreich und enthält viele wichtige Nährstoffe wie Beta-Carotin, Vitamine B und C sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Die Kartoffeln im Rezept sorgen durch ihre Stärke für eine besonders samtige Konsistenz, ganz ohne dass du Mehl oder andere Bindemittel brauchst.
Tipps für die perfekte Kürbissuppe
- Hokkaido mit Schale kochen: Die Schale wird beim Kochen weich und gibt nach dem Pürieren eine noch intensivere Farbe und mehr Nährstoffe.
- Gut pürieren: Für eine richtig cremige Suppe lohnt sich ein leistungsstarker Pürierstab. Lieber einmal mehr pürieren als zu wenig.
- Sahne erst am Ende: Die Sahne erst nach dem Pürieren unterrühren und nicht mehr aufkochen lassen.
- Schärfe anpassen: Die Suppe hat durch Ingwer und Pulbiber eine leichte Schärfe. Wer es milder mag, reduziert einfach die Chiliflocken oder lässt sie ganz weg.
Serviervorschläge
Ein paar Tropfen Kürbiskernöl und geröstete Kürbiskerne machen die Suppe beim Anrichten zu etwas Besonderem. Du kannst die Kerne beim Aushöhlen des Kürbis aufheben, im Ofen rösten und als Topping verwenden. Dazu passt frisches Brot oder ein Stück türkisches Fladenbrot perfekt.