Fava ist ein Sammelbegriff für Pürees aus Hülsenfrüchten, die in der Türkei und in Griechenland als kalte Vorspeise serviert werden. Am bekanntesten ist die Variante aus dicken Bohnen, aber Mercimek Fava aus roten Linsen ist mindestens genauso beliebt und deutlich schneller zubereitet.
Was macht Mercimek Fava so besonders?
Das Gericht lebt von seiner Einfachheit. Rote Linsen werden weich gekocht, mit langsam gedünsteten Zwiebeln und gerösteten Haselnüssen kombiniert und dann püriert. Durch die Haselnüsse bekommt das Püree einen nussigen Geschmack, der es von anderen Linsenpürees abhebt. Dazu ist Mercimek Fava von Natur aus vegan und steckt voller Protein.
Tipps für das perfekte Fava
- Zwiebeln langsam dünsten: Nimm dir hier wirklich Zeit. Je langsamer du die Zwiebeln andünstest, desto süßlicher und aromatischer werden sie. Das macht einen großen Unterschied im Geschmack.
- Konsistenz beachten: Fava wird beim Abkühlen deutlich fester. Rühre das Püree daher etwas flüssiger an, als du es am Ende haben möchtest.
- Haselnüsse richtig rösten: Röste die Haselnüsse ohne Fett in einer trockenen Pfanne, bis sie duften und leicht Farbe annehmen. Nicht zu dunkel werden lassen, sonst werden sie bitter.
So servierst du Mercimek Fava
Fava wird traditionell lauwarm oder zimmerwarm serviert. Streiche das Püree auf einen flachen Teller, garniere es mit roten Zwiebelringen, frischem Dill und gerösteten Haselnüssen und träufle großzügig Olivenöl darüber. Dazu passt frisches Fladenbrot perfekt. Im Kühlschrank hält sich das Püree problemlos 3 bis 5 Tage.