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Patatesli Pogaca – Türkische Hefebrötchen mit Kartoffelfüllung
Beilage

Patatesli Pogaca – Türkische Hefebrötchen mit Kartoffelfüllung

4.1 (7 Bewertungen)
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Pogaca gehören zu den Dingen, die ich in der Türkei sofort lieben gelernt habe. Diese kleinen, weichen Hefebrötchen findest du dort an jeder Ecke, ob beim Bäcker, auf dem Markt oder frisch aus der Küche deiner Schwiegermutter. Besonders die Variante mit Kartoffelfüllung, auf Türkisch Patatesli Pogaca, ist ein absoluter Klassiker.Das Besondere an diesem Rezept: Durch die Kombination von Hefe und Backpulver werden die Pogaca extra fluffig und bleiben auch nach Tagen noch wunderbar weich.

Vorbereitung30 Min.
Kochzeit15 Min.
Gesamt2 Std. 45 Min.
SchwierigkeitMittel
Portionen12 Stück

Zubereitung

Hefeteig

  1. 1

    In ein kleines Schälchen die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, den Zucker dazugeben und alles gut miteinander vermischen.

    Schritt 1
  2. 2

    Mehl und Backpulver in eine große Schüssel geben. Anschließend das Hefegemisch, Salz, Milch, Joghurt und Ei hinzufügen und alles zu einem groben Teig verkneten.

    Dann das Öl hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig zusammenkneten.

    Schritt 2
  3. 3

    Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 2 Stunden ruhen lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat.

    Nicht wundern: Der Teig ist recht klebrig. Das ist gewollt und sorgt dafür, dass die Pogaca am Ende besonders weich werden.

    Schritt 3

Kartoffelfüllung

  1. 4

    Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen.

    Schritt 4
  2. 5

    In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Petersilie fein würfeln.

    Schritt 5
  3. 6

    Die Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten. Anschließend Paprikapulver, Kreuzkümmel und Pulbiber dazugeben und kurz mit andünsten.

    Schritt 6
  4. 7

    Die weich gekochten Kartoffeln in einer Schüssel zerdrücken. Die Zwiebelmischung und die Petersilie dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut miteinander vermischen.

    Schritt 7

Formen und Backen

  1. 8

    Etwas Öl auf einen Teller geben und die Hände leicht einölen. Aus dem Teig gleichmäßig große Stücke entnehmen und auf den eingeölten Teller legen.

    Schritt 8
  2. 9

    Jede Teigkugel mit den Händen flach drücken und ca. 1 bis 2 TL der Kartoffelmasse in die Mitte geben. Von allen Seiten zuklappen, zu einer runden Kugel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

    Schritt 9
  3. 10

    Die geformten Pogaca 10 bis 15 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Dann das Eigelb mit etwas Olivenöl verquirlen und die Oberfläche der Pogaca damit bestreichen. Mit Schwarzkümmel und Sesam bestreuen.

    Bei 180 °C Umluft ca. 20 Minuten goldbraun backen.

    Schritt 10

Tipps & Hinweise

Die Pogaca schmecken am besten ganz frisch und noch lauwarm. Luftdicht verpackt bleiben sie 2 bis 3 Tage weich. Vor dem Verzehr einfach kurz erwärmen.

Der Teig ist absichtlich klebrig. Das ist das Geheimnis für besonders weiche Pogaca. Arbeite unbedingt mit eingeölten Händen.

Nährwertangaben

1 Stück

Kalorien230 kcalkcal
Eiweiß5 gg
Kohlenhydrate28 gg
Zucker2 gg
Fett11 gg
Ges. Fetts.5 gg
Ballaststoffe1 gg
Natrium280 mgmg

Pogaca sind kleine, gefüllte Hefebrötchen und gehören fest zur türkischen Küche. Ob zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder als Beilage zum Abendessen: Pogaca passen einfach immer. Das Tolle daran ist, dass du sie ganz unterschiedlich füllen kannst. Heute zeige ich dir mein Rezept für Patatesli Pogaca, also Pogaca mit einer würzigen Kartoffelfüllung.

Genauso lecker schmecken sie übrigens mit Hackfleisch, Spinat oder Käse. Welche Variante ist dein Favorit?

Was macht diese Pogaca so besonders?

Der Teig wird mit Hefe und zusätzlich einem Päckchen Backpulver zubereitet. Das sorgt dafür, dass die Brötchen besonders luftig aufgehen und auch am nächsten Tag noch weich sind. Außerdem kommt Joghurt in den Teig, der für eine leichte Säure und extra Saftigkeit sorgt.

Tipps für perfekte Pogaca

  • Teig nicht ausrollen: Drücke den Teig nur mit den Händen flach. Wenn du ihn mit dem Nudelholz ausrollst, zerstörst du die Luftblasen und die Pogaca werden trocken.
  • Nachgehen lassen: Lass die geformten Pogaca vor dem Backen noch 10 bis 15 Minuten auf dem Backblech ruhen. So gehen sie im Ofen nochmal richtig auf.
  • Hände einölen: Der Teig ist absichtlich klebrig. Öle dir die Hände leicht ein, dann lässt er sich viel besser formen.

Aufbewahrung

Pogaca schmecken frisch und lauwarm am allerbesten. Du kannst sie aber auch problemlos 2 bis 3 Tage aufbewahren, wenn du sie luftdicht in eine Dose oder in Frischhaltefolie einwickelst. Vor dem Essen einfach kurz im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmen.

Weitere Füllungen für Pogaca

Wenn du Lust auf Abwechslung hast, probier doch mal eine dieser Varianten:

  • Beyaz Peynir (türkischer Weißkäse)
  • Kaşar Käse
  • Spinat mit Zwiebeln
  • Hackfleisch mit Gewürzen
  • Oliven