Piyaz gehört in der Türkei zu den beliebtesten Meze-Gerichten und wird besonders gerne im Sommer serviert. Der Salat besteht aus weißen Cannellini-Bohnen, die mit frischem Gemüse und einem würzigen Dressing kombiniert werden. In der Region Antalya ist Piyaz sogar so beliebt, dass er dort als Spezialität gilt.
Was macht Piyaz so besonders?
Das Geheimnis eines guten Piyaz liegt im Dressing. Die Kombination aus Zitronensaft und Sumach gibt dem Salat eine angenehme Säure, die perfekt zu den milden Bohnen passt. Sumach ist ein Gewürz, das du in türkischen Supermärkten oder online bekommst. Es hat einen fruchtig-säuerlichen Geschmack und ist aus der türkischen Küche nicht wegzudenken.
Tipps für den perfekten Piyaz
- Dosenbohnen sind völlig okay: In der Türkei werden oft getrocknete Bohnen verwendet, aber mit Dosenbohnen sparst du viel Zeit und das Ergebnis schmeckt genauso gut.
- Ziehzeit einhalten: Lass den Salat unbedingt 30 Minuten im Kühlschrank ziehen. So verbinden sich die Aromen richtig gut.
- Zwiebeln nicht zu sparsam: Piyaz lebt von den Zwiebeln. Schneide sie in dünne Halbringe, damit sie sich gut mit dem Dressing verbinden.
Antalya-Variante mit Tahini
In Antalya wird Piyaz traditionell mit einem Tahini-Dressing zubereitet. Dafür einfach 2 EL Tahin mit dem Zitronensaft und etwas Wasser verrühren, bis eine cremige Sauce entsteht. Diese Variante ist reichhaltiger und nussig im Geschmack.
Dazu passt Piyaz
Piyaz schmeckt hervorragend als Beilage zu gegrilltem Fleisch, Köfte oder Fisch. Du kannst ihn aber auch einfach mit frischem Brot als leichtes Abendessen genießen.